Landeslehrpreis gewonnen!

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Mein Team und ich freuen uns riesig, dass wir den brandenburgischen Landeslehrpreis 2021 gewonnen haben! Dieser Preis ist eine tolle Anerkennung dafür, dass wir Wege gefunden haben, die Pandemie inhaltlich und strukturell in unser Lehrangebot zu integrieren und fruchtbar zu machen.

Das Bild zeigt von links nach rechts Florian Nowotny, Johannes Fähmel, Sebastian Möring, Pia Buskies-Utesch, und Jessica Rehsemit ihren Urkunden des brandenburgischen Landeslehrpreises 2021.
Florian Nowotny, Johannes Fähmel, Sebastian Möring, Pia Buskies-Utesch, Jessica Rehse (Foto: Jeanette Utesch).

Zum Team gehören Pia Buskies-Utesch, Jessica Rehse, Johannes Fähmel und Florian Nowotny. Gemeinsam haben wir das Seminar „Exhibiting Nature Digitally – Ausstellen im Digitalen“ im Rahmen des Forschungsprojekts „Forschen | Lernen – Digital“ (FoLD) ausgeheckt. Das Seminar wurde im Bachelor des Kooperationsstudiengangs Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam im Sommersemester 2021 als Online-Seminar mithilfe von Moodle und Zoom angeboten.

Wir freuen uns auch sehr für unsere Mitgewinner*innen: Prof. Rüdiger Lorenz (Fachhochschule Potsdam), Dr. André Krügel, Dr. Sarah Risse, Daniel Backhaus (Universität Potsdam). Denn Lehre während der Pandemie war alles andere als einfach.

Das sind die Top-Lehrenden 2021. Sie stehen für exzellente &innovative Lehre, begeistern für ihr Fach, sind praxisnah & forschungsorientiert und tägliche Motivatoren für ihre Studierenden. Herzliche Glückwünsche zum brandenburgischen #Landeslehrpreis 2021! pic.twitter.com/YAaWmMBlmJ

— Manja Schüle (@ManjaSchuele) November 12, 2021

🎉Herzlichen Glückwunsch auch an Dr. Sebastian Möring @seb_o_mat, Jessica Rehse, Pia Liane Buskies-Utesch, Johannes Friedrich Fähmel & Florian Nowotny, die für ihr Seminar im kooperativen Studiengang Europäische Medienwissenschaft der @unipotsdam& @FHPotsdam ausgezeichnet wurden. https://t.co/7KUUJSbMFR

— Fachhochschule Potsdam (@FHPotsdam) November 12, 2021

Das Seminar

Unser Seminar bestand aus drei Phasen: Theorie, Tutorials und Umsetzung. In der Theorie-Phase haben wir uns mit verschiedenen Naturbegriffen auseinandergesetzt: von Aristoteles bis zur Praxis des Nature Writings. Außerdem wurden verschiedene Formen der medialen Darstellung von Natur analysiert. Warum wird Bier häufig mit waldumrandeten Seenlandschaften beworben und in grünen Flaschen abgefüllt? Interessant ist hier auch die noch wenig bekannte künstlerische Praxis der Computerspielfotografie: Die in Games ohnehin schon inszenierte Natur wird noch einmal fotografisch inszeniert.

In den Tutorials haben wir die Studierenden auf die technischen Herausforderungen für ihre Ausstellungen eingestellt und ihnen einige Instrumente an die Hand gegeben: Dazu gehörte neben Mozilla Hubs auch die 3D-Modellierungssoftware Blender.

In der Umsetzungsphase haben die Teilnehmer*innen im Sinne des selbstgesteuerten Lernens selbständig in Gruppen gemeinsam Ausstellungskonzepte entwickelt und umgesetzt. Wir haben sie währenddessen in individuellen Helpdesk-Sessions unterstützt.

Der beste Teil war die bisher nicht genannte vierte Phase: Unsere Abendvernissage. Im virtuellen Raum konnten wir zusammen sein und sind mit dem gesamten Seminar durch neun Ausstellungen flaniert. Alle waren jedes Mal von Neuem begeistert, wie kreativ und einzigartig die Aufgabe umgesetzt wurde. Die Ausstellung „Urangst“ etwa hat das Computerspiel „Limbo“ dekonstruiert und versucht, die Ur-Emotion der Angst spürbar zu machen. „Das Spiel mit dem Feuer“ hat fast enzyklopädisch die vielfältigen Rollen erforscht, die das Element Feuer in Computerspielen einnimmt. „Fantastische Naturwelten“ beschäftigt sich etwa damit, wie das Spiel „No Man’s Sky“ mit einer eigenen prozeduralen Genetik immer neue unbekannte Tierwesen hervorbringt, die selbst den Designer*innen des Spiels nicht bekannt sind.

“Ur-Angst” (Julius Roth)
Das Spiel mit dem Feuer” (Katharina Jung, Laura Oldenburg, Julia Rother)

“Fantastische Naturwelten” (Nicklas Haupt, Marianna Khalifman, Sophia Sahhar)

Sebastian Möring

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